| Zu den Geschehnissen im Gaza |
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| Montag, den 04. Mai 2009 um 17:12 Uhr | |
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Der Landesverband Schleswig-Holstein der Deutschen Zentrumspartei nimmt mit diesem Leserbrief Stellung zu den Geschehnissen in Israel mit besonderem Blick auf die Vereinten Nationen. Nun wirft der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen Israel vor, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Doch wer erklärt den Israelis in Sderot, darunter auch Araber, daß ein Waffenstillstand geherrscht haben soll? In Sderot und anderen Orten Israels fliegen seit Jahren den Menschen Kassam- und andere Raketen um die Ohren. Es gibt 15 Sekunden zur Vorwarnung. Überall in Sderot, sogar auf Spielplätzen gibt es Schutzeinrichtungen, hinter denen oder in denen sich die Einwohner vor den Einschlägen schützen können. In Sderot starben und sterben Zivilisten, Kinder wie Frauen, Jugendliche, Alte und auch Männer, nur weil sie Israelis und damit dem Haß der Palästinenser ausgesetzt sind. Es waren die Araber, welche dem Teilungsplan 1948 nicht zustimmten, sondern es vorzogen, gegen die „Zionisten“ in den Krieg zu ziehen. Sie holten sich blutige Nasen. Während die friedlichen Araber im Staat Israel integriert sind, hatten die arabischen Nachbarstaaten kein Interesse daran, die palästinensischen Flüchtlinge in ihre Völker zu integrieren. Deshalb vegetieren noch heute Flüchtlinge in Flüchtlingslagern in den Nachbarländern Israels dahin. Während Israel eine westliche Demokratie ist, die ihren Bürgern, egal ob Juden oder Mohammedanern, Wohlstand und Freiheit bietet, ist es von Diktaturen umgeben. Israel bekennt sich zu den westlichen Werten und den Menschenrechten. Israelische Gerichte entschieden schon zugunsten der Palästinenser, die Justiz verfolgt Kriegsverbrecher. Israel reichte immer wieder die Hand, doch jede Lockerung hatte Anschläge in Israel zur Folge. Israel gewährte Autonomie, verhandelte. Die PLO mit der Fatah bekam es nicht hin, die Autonomiegebiete vernünftig zu verwalten. Hilfsgelder auch der EU, darunter unsere Steuergelder flossen in den Waffenkauf oder auf die Auslandskonten der Funktionäre. Die Hamas schuf dagegen parallel eine soziale Infrastruktur im Gaza. Deswegen wurde die Hamas bei den demokratischen Wahlen gewählt. Doch die Hamas begann sogleich mit Säuberungen. Die Ideologie der Hamas ist der fundamentale Islam. Die IDF warnt per SMS, Telephonanrufen und Flugblättern vor ihrem Kommen, um Kollateralschäden zu vermeiden. Israel ist sich seiner Verantwortung bewußt, doch die Islamistischen Terroristen der Hamas lagern ihre Waffen in Schulen, neben Krankenhäusern und setzen Sprengfallen in Häusern ein. Der Hamas nützt es, wenn Kinder sterben. Der Propagandakrieg über die Medien verlief lange zugunsten der Palästinenser. „Paliwood“ verkauft auch Opfer eigener Kugeln als Opfer „israelischer Aggression“. Doch es geschah in den letzten Tagen Wundersames. Die euopäischen Medien, die bisher häufig israelkritisch bis antisemitisch Stellung bezogen, berichten kritischer. Neben Frau Merkel gab sogar der ägyptische Außenminister der Hamas die Schuld. Doch mit der UN-Resoution kam der Dämpfer für die Vernunft. Plötzlich steht wieder der Verteidiger Israel als Aggressor vor dem Völkerrecht da. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen übt somit den Schulterschluß mit den braunen und roten Sozialisten, welche sich zusammen mit Islamisten und anderen Antisemiten auf den Straßen der Welt zusammenrotten, um gegen „Israels Aggression“ zu demonstrieren. Ein Lichtblick dabei sind die proisraelischen Gegendemonstrationen.
Autor: Torben Frank, 11. Januar 2009
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Juni 2009 um 15:29 Uhr |