Streit um Muezzin-Ruf in Rendsburg PDF Drucken
Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 22:09 Uhr

Stillschweigend wurde in Rendsburg an der Ortsgrenze zu Büdelsdorf der Bau einer Moschee genehmigt, wie Anfang 2008 Erich Maletzke in der ZEIT schrieb. Wenige Wochen zuvor hatte das Hamburger Abendblatt geschrieben, wer hinter dem Bau der Moschee stecke. Hinter dem Verein, der den Bau der Moschee trägt, steckt die verfassungsfeindliche Organisation Mili Görüs. Mili Görüs steht für die strenge Auslegung des Korans und der mohammedanischen Lehren. Bezeichnend ist, daß die Homepage des Trägervereins der Centrum Moschee Rendsburg keine deutschsprachigen Inhalte bietet.

Am Bau der Moschee an sich störte sich wirklich kaum ein Bürger. Auch wenn die zwei dominierenden Minarette schon vom Weiten zu sehen sind. Die Lage am Rande der Stadt ist auffallend, es sind mehr Büdelsdorfer als Rendsburger Nachbarn des mohammedanischen Prunkbaus. Natürlich ist auch diese Moschee größer dimensioniert, als die eigentliche Besucherzahl es erfordert. Schon beim Bauantrag soll die Genehmigung für den Ruf des Muezzins eingefordert worden sein.

Lange hieß es, der Muezzin solle nicht rufen. Dabei waren schon Lautsprecher an den Minaretten installiert. Nur hatte anfangs das Geld für das eingeforderte Lärmgutachten gefehlt. Plötzlich wurde der Ruf des Muezzins angekündigt. Als Bürger opponierten, wurde zurückgerudert. Kritische Bürger mußten sich auch schon mal Fremdenfeindlichkeit als Motiv unterstellen lassen. Unterschriften wurden gesammelt und dem Rendsburger Bürgermeister Breitner (SPD) übergeben. Die Aktiven der Initiative berichteten am Rande einer Sitzung eines Büdelsdorfer Ausschußes, daß viele Bürger sich nicht trauten, ihre Unterschrift zu leisten, weil sie Verdächtigungen oder gar Übergriffe fürchteten. Ob wirklich Mitarbeiter der Rendsburger Stadtverwaltung durch Mitglieder des Moscheevereins unter Druck gesetzt worden waren, wie einer der Initiatoren erzählt, kann an dieser Stelle nicht nachgeprüft werden.

Erst sollte gar kein Muezzinruf erschallen, dann sollte der "Gebetsruf" täglich erfolgen, schließlich nur noch freitags. Aktuell soll wieder täglich der Ausruf erfolgen, der im Gegensatz zu Kirchenglocken nicht neutral wirkt. Der Ruf ist nicht ein "Gebetsruf", sondern ein Aufruf zur Unterwerfung. Islam heißt übrigens nicht etwa Frieden, sondern Unterwerfung. Auf Christen muß der Inhalt sogar blasphemisch wirken, verleugnet doch der mohammedanische Allah den Sohn Gottes Jesus Christus. Doch die von Linksnaiven unterwanderte evangelische Amtskirche übt Toleranz gegenüber dem intoleranten Islam.
Es ist der Ruf und sein Inhalt, die nicht nur als Lärmquelle stören. Der Inhalt des Rufes verletzt die im Grundgesetz verankerte negative Religionsfreiheit. Außerdem paßt er nicht in unser abendländisches Umfeld.
Nun verlangt die Stadt Büdelsdorf von der Nachbarstadt Rendsburg, daß diese genau prüfe, ob der Ruf genehmigt werden muß. Dafür wurde ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Nein, nicht etwa bei angesehenen Korangelehrten in Kairo, sondern bei einer Kieler Anwaltskanzlei, die aufgrund deutschen Rechtes argumentieren sollte. Die klamme Stadt Rendsburg bezahlt das Gutachten. Doch, bei Gutachten gilt nicht selten, wer bezahlt, bestimmt das Ergebnis. Da eröffnet sich die Frage, ob sich die Stadtverwaltung über das Gutachten ohne großen Gesichtsverlust von der Zusage der Genehmigung verabschieden will, oder ob die Büdelsdorfer Verwaltung den Anschein wahren will, sie hätte alles für ihre Bürger getan.

Interessant ist, daß es religöse Rechtsgutachten, die sogenannte Fatwa, gibt, die ein Minarett und ebenso den Ruf des Muezzins für unnötig halten. Vor diesem Hintergrund wird ersichtlich, daß die Gemeinde der Centrum-Moschee ausprobiert, wie weit sie gehen kann, wenn sie mal täglich, mal wöchentlich den Muezzin rufen lassen will. Die Lüge gegenüber uns "Ungläubigen" ist erlaubt, für die Heuchelei gegenüber uns gibt es den Begriff der Taqiyya.

Der Landesverband Schleswig-Holstein der Deutschen Zentrumspartei akzeptiert das Recht der Mohammedaner auf einen Gebetsraum. Doch lehnt das ZENTRUM die Islamisierung unseres Landes ab. Die öffentliche Verkündigung, welche der Muezzin ausruft, ist Teil der Islamisierungskampagne. Daher hofft die Deutsche Zentrumspartei auf die Vernunft der Verwaltung und die Rücksichtsnahme durch die mohammedanische Minderheit auf die abendländische Mehrheit.

 

Der Autor ist Landesvorsitzender der Deutschen Zentrumspartei und wohnt in unmittelbarer Rufreichweite der Minarette der Centrum-Moschee Rendsburg.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 23:59 Uhr