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Jahreswechsel PDF Drucken
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 10:31 Uhr

Sie konnten hoffentlich ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben feiern. Millionen Christen weltweit waren auch während der Weihnachtsfeiertage Repressalien oder gar Verfolgung ausgesetzt. Auch dieser verfolgten Glaubensbrüder sollten wir gedenken. Interessant ist, daß der höchste Grad der Unterdrückung für Christen in der Islamischen Welt erreicht wird. Sind es doch die Mohammedaner, welche im Abendland beständig Forderungen stellen und auf Religionsfreiheit pochen.

Zu Weihnachten feiern wir die Geburt unseres Heilands Jesu Christi zu Bethlehem. Dieses Fest sollte ein Fest des Friedens und des Miteinanders sein. Doch artet es in Konsumterror aus. Schon im Septembe stehen Weihnachtsartikel in den Regalen der Supermärkte. Überalll werden Weihnachtsfeiern veranstaltet, das wohlgemerkt in der Adventszeit, also vor dem wirklichen Weihnachten. Anfang Dezember oder früher kommen Werbe- und Bettelbriefe sowie -emails in den Postkasten, in denen uns "Frohe Weihnachten" gewünscht wird. - Wie reagieren Sie, wenn Ihnen jemand drei Wochen vor ihrem Geburtstag zum selbigen gratuliert?
Nun lösen bald Osterartikel die Weihnachtsartikel in den Regalen der Supermärkte ab. Das Höchste Fest der Christenheit, an dem wir das Opfer unseres Heilands Jesu Christi für die Menschheit feiern, ist zum Nebenschauplatz des Konsumterrors verkommen. Im Vergleich zum "Weihnachtsgeschäft" ist das "Ostergeschäft" lausig.

Die Ursache der Entwertung oder Verwertung wichtiger abendländischer Hochfeste ist nicht der Kapitalismus. Das Problem ist der Kapitalist. Und auch die nimmersatten Manager sind nur Mitläufer einer entwerteten Gesellschaftz. Ihre Eltern haben versagt, die Gesellschaft hat ihnen ebenso keine christlichen Werte mitgegeben. Zum Glück gibt es ihn aber noch, den mittelständischen Unternehmer, der Verantwortung übernimmt. Eine Marktwirtschaft ist unersetzlich, aber die Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn alle Verantwortung übernehmen und ein Solidarsystem mittragen. Nicht der Markt kann sozial sein, das ist auch nicht seine Aufgabe, sondern nur die Akteure auf diesem Markt müssen sozial sein.
2009 war das Jahr der Subventionen für Unternehmen, die vor der Krise rafften, kaum Steuern zahlten und ihren Angestellten nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnten. Kränkelnde Unternehmen werden mit Staatsgeldern durchgeschleppt, gesunde Unternehmen leiden unter dieser Wettbewerbsverzerrung. Der Markt könnte alles leichter regeln, wenn nicht andauernd das Steuersäckel ausgegossen würde.

2009 war auch das Jahr des Diskurses über den Auslandseinsatz der Bundeswehr am Hindukusch. Unsere Soldaten leisten dort Aufbauarbeitunter widrigen Umständen. Sie müssen mit dem Schlimmsten rechnen. Ein General gab einen mutigen und richtigen Befehl. Er ließ Bomben über gestohlene Tanklaster werfen, die mutmaßlich zu rollenden Bomben umfunkioniertz werden sollten. Er verhinderte ein Blutbad. Rote und braune Elemente unserer Gesellschaft haben jedoch nichts Besseres zu tun, als die angeblich zivilen Opfer des Bombenabwurfs zu beklagen. Doch was tun "Zivilisten" nachts außerhalb ihres Ortes bei gestohlenen Tanklastzügen?
Taliban oder Tivilist, das läßt sich schwer unterscheiden. Der asymmetrische Krieg macht die Dfferenzierung schwierig. Das europäische Erbe ist der symmetrische Krieg mit seinen Uniformen und dem Völkerrecht, nach dem Zivilisten zu schonen sind. Sobald Wilde, Halbwilde oder ideologisch verblendete Barbaren am Werke sind, verkommt der Krieg zum brutalen Schlachtfest. In der Fehde des europäischen Mittelalters gab es Regeln. Für die Taliban gilt aber nur der Koran. Der Koran aber fordert in etlichen Suren dazu auf, die Juden und Christen zu töten.
In der Islamischen Welt gelten Den Haager Landkriegsordnung und Menschenrechte nicht. Dort gab es sogar eine eigene Kairoer Erklärung der Menschenrechte, die sich an der Scharia orientiert. Der asymmetrische Krieg ist ein Krieg zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturen. Es ist der Krieg zwischen der freien Zivilisation des Abendlandes und der Barbarei des Orients.

In der Islamischen Welt gibt es viele westlich orientierte Menschen. Auch hält sich nicht jeder Mohammedaner an die Regeln des Koran. Aber es sind gerade die Anhänger der strengen Auslegung des Korans, die in Europa Moscheen bauen und beständig Entgegenkommen einfordern. Die Minarett-Initiative richtete sich genau gegen diese Lautstarken. Niemandem wird durch das Verbot des Baus von Minaretten die Religionsfreiheit eingeschränkt. Die Schweizer haben 2009 nur symbolisch den beständigen Forderungen eine Grenze gesetzt. Sie haben die Freiheit des Abendlandes und seiner Werte verteidigt, indem sie ein Symbol verbaten, das für eine antiemanzipatorische und antidemokratische Grundhaltung steht.

Wenn auch Sie sich am Aufbau, der Renaissance der Deutschen Zentrumspartei beteiligen wollen, dann treten Sie doch einfach bei! Unsere Mitgliedsbeiträge sind niedriger als jener der etablierten Parteien, die zusätzlich auch noch aus der Steuerkasse finanziert werden.

Bis zu den nächsten Wahlen in Schleswig-Holstein, das dürften 2013 die Kommunalwahlen sein, ist noch ein wenig Zeit. Aber wir als politisch interessierte Bürger werden uns für Sie und unserer aller Interessen auch zwischen den Wahlen einsetzen.

Ich wünsche Ihnen auch im Namen des Landesvorstandes einen guten Rutsch in das Jahr 2010!

 

(Beitrag von der Startseite, Grußwort des Landesvorsitzenden)