| Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland? |
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| Donnerstag, den 12. August 2010 um 13:23 Uhr |
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Deutsche Zentrumspartei lehnt die Erleichterung der Anwerbung
Mitglieder der Bundesregierung schlagen vor, die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland zu erleichtern. Rainer Brüderle reagiert damit offensichtlich auf die Forderung einiger Unternehmen oder Unternehmerverbände. Dabei wird der Eindruck erweckt, es gäbe nicht genug qualifizierte Menschen in Deutschland. Das Problem der Unternehmen ist zum Teil hausgemacht. Die Ansprüche der Unternehmen waren und sind zu hoch. Viele Personalabteilungen suchen die sprichwörtliche Eierlegende Wollmilchsau, den jungen Universitätsabsolventen mit viel Auslands- und 20 Jahren Berufserfahrung. Auch gelten Zertifikate und Zeugnisse mehr als wirkliche Erfahrung. Durch verfehlte Familien-, Einwanderungs- und Bildungspolitik haben wir die Situation, daß viele Schulabgänger in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen unkundig sind. Ursächlich ist, daß Eltern ihre Kinder nicht mehr bilden. Sie verlassen sich auf die Schule und auf den Staat. Dabei sind doch gerade die ersten drei Lebensjahre prägend. Rainer Brüderles FDP ist mitverantwortlich für die Folgen der verfehlten Politik. Die deutsche Politik vertreibt sogar Fachkräfte, die dann ins Ausland abwandern. Hohe Staatsquote und Gewaltkriminalität durch Immigranten sowie das schlechte Bildungssystem regen immer mehr Deutsche an, ihr Glück im Ausland zu suchen. Viele von den Auswanderern sind gut qualifizierte Fachkräfte. Was ist mit den älteren Menschen in Deutschland? Viele gut ausgebildete über 40 müssen lernen, mit ALG 2 auszukommen. Denn sie sind den meisten Entscheidern in Unternehmen zu alt. Dabei haben sie eine Ausbildung und Berufserfahrung. Gerade diese Menschen könnten aus dem Abseits geholt werden und ihre Fähigkeiten einbringen. Bei den Meisten dürfte nur eine Fortbildung und eine Einarbeitungszeit notwendig sein, damit sie nach den Vorstellungen des Unternehmers arbeiten können. Die Unternehmen scheuen die Investition in die Aus-, Fort- oder Weiterbildung. Aber sie jammern, daß ihnen keine Fachkräfte auf dem Silbertablett geliefert werden. Dabei gibt es durchaus Fachkräfte in Deutschland. Nur versauern diese in der Arbeitslosigkeit oder in Bereichen unter ihrer Qualifikation. Statt einer Anwerbung ausländischer Fachkräfte bedarf es nur des Abrufs des vorhandenen Potentials.
Die Deutsche Zentrumspartei ist die christliche, soziale und werteorientierte Kraft der politischen Mitte. „Der Mensch im Mittelpunkt“ ist das Motto des Landesverbandes Schleswig-Holstein. Der größte Landesverband des ZENTRUMs ist jener in Nordrhein-Westfalen, der auch mit Mandatsträgern in den Stadträten von unter anderem Dormagen, Kaarst und Mönchengladbach und im Kreistag des Rheinkreises Neuss vertreten ist. Die Internetpräsenz der Bundespartei findet sich unter www.zentrumspartei.eu. Der volle Name der Traditionspartei ist „Deutsche Zentrumspartei – Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870“ mit der Kurzform „ZENTRUM“. |